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Stephan Duffner im Team "Embrace the World Cycling Team" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Keller, Marcus   

Stephan DuffnerBei seinen ersten beiden Starts im Team Embrace the World Cycling Team mußte Stephan Duffner viele neue Erfahrungen machen. Beide Rennen fanden in Belgien statt und die Straßenrennen in diesem radsportverrücktem Land haben eine ganz besondere Charakteristik. Große Fahrerfelder auf engen verwinkelten Straßen, die an unsere Landwirtschaftswege erinnern. Viele Kopfsteinpflasterpassagen, welliges Terrain und enorm viel Wind, der in den meisten Fällen zu Windkantenrennen führt. Um sich in diesem Rennmilieu zurecht zu finden bedarf es einiger Rennen und Erfahrung. Und diese Erfahrungen konnte Stephan Duffner reichlich machen. Am Samstag beim GP Raygeo hatten die Fahrer eine hügelige bis bergige Runde in Angriff zu nehmen. Zur Mitte des Rennens setzte sich eine Gruppe mit Thomas Koepp, ehemals Team Stöltling, aus der Mannschaft von Duffner ab. Dieses Team beteiligte sich naturgemäß nicht an der Nachführarbeit und der Vorsprung der 25 köpfigen Spitzengruppe wurde immer größer. Nach 80 Kilometer wurde das komplette Hauptfeld aus dem Rennen genommen zu dem auch Stephan Duffner gehörte. Den Sieg machten die 25 Spitzenfahrer unter sich aus und es gewann der amtierende Amateurweltmeister Bjoern de Decker. Am Sonntag startete das Rennen in Brustem sint Truiden. An diesem Tag stand auch die U23 Mannschaft des Profiteams Lotto Soudal am Start. Die zu fahrende Runde war gespickt mit Kopfsteinpflaster-Passagen und der starke Wind führte zu einem Windkantenrennen, das eine Gruppe von 20 Fahrern in die Führung brachte. Mit einem Rückstand von 1 Minute 30 Sekunden kam das Hauptfeld mit Stephan Duffner ins Ziel. Bjoern de Decker gewann erneut vor dem Stallgefährte von Duffner, Thomas Koepp. In der Wertung befand sich Stephan Duffner auf Platz 63 von 175 Fahrern. Stephan Duffner um etliche Erfahrungen reicher war mit seinem Rennen zufrieden. Beeindruckend war für ihn die ganze Rennatmosphäre und vor allem die riesigen Zuschauermassen, die begeistert das Radsportspektakel verfolgten. Abgesehen davon, dass man in Belgien auch Rad fährt, ist hier alles komplett anders und sehr faszinierend war das Fazit von Duffner nach seinen ersten beiden Rennen in Belgien.