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Rothaus Bike Giro PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Keller, Marcus   

Wohl dem, der bei solchen Bedingungen noch lachen kann.Unter einem etwas unglücklichen Stern stand der Rothaus Bike Giro für die teilnehmenden Fahrer des RC Villingen. Abgesehen von den widrigen Witterungsbedingungen unter der alle Fahrer an den ersten beiden Tagen zu leiden hatten, machten Reifenschäden bei Philipp Bucher, Roland Kienzler und Patrick Schoppmeier bessere Tagesplatzierungen und damit auch im Gesamtklassement zunichte. Besonders schlimm erwischte es Patrick Schoppmeier, der bereits beim 15,5 Kilometer langen Einzelzeitfahren nach der Hälfte der Distanz einen Platten hatte und dadurch in seiner Klasse auf Rang 16 ankam. Die zweite Etappe über 65,4 Kilometer und satten 1450 Höhenmetern beendete er auf Rang 3 und auch in der dritten Etappe lief es für ihn recht gut, doch dann wurde er durch einen Virus niedergestreckt und konnte am Schlusstag nicht mehr antreten, für ihn besonders ärgerlich, da er kurz vor einem Top Gesamtergebnis stand. Philipp Bucher, der beim Einzelzeitfahren 55. wurde, handelte sich bei der zweiten Etappe einen Platten ein und kam auf Platz 88 ins Ziel. Bei der Königsetappe am Tag 3 wurde Bucher 61. Am Schlusstag stand für ihn ein Rang 73 zu Buche, was in der Gesamtwertung Platz 69 bedeutete. Roland Kienzler hatte nach dem Zeitfahren in dem er 8. wurde am Tag zwei ebenfalls einen Plattfuß, der ihn auf Rang 17 zurückwarf. Auf der härtesten Etappe am Tag 3 erreichte er einen sehr guten 5. Platz. Am 4.Tag schwanden dann die Kräfte etwas und er wurde 19. Im Gesamten erreichte er mit Platz 10 doch noch die Topten. Stephan Duffner, der seit längerer Zeit kein MTB gefahren war, lieh sich kurzerhand ein Rad und fuhr den Bike-Giro mit. Allerdings kam er mit dem Rad nicht richtig zurecht und wurde 73. beim Einzelzeitfahren. Tag 2 beendete er auf Platz 88. Da er überhaupt nicht zurecht kam mit seinem Rad, lieh ihm Vereinskollege Roland Kienzler sein altes Bike. Trotz eines Sturzes fuhr er dann in der Eliteklasse auf Platz 53 und am Schlusstag war es Platz 60. Platz 62 war sein Gesamtergebnis. Andrej Fendel fuhr nur die Etappen 3 und 4, die er auf den Plätzen 10 und 13 beendete. Allerdings hätte er einen Fairneßpreis verdient gehabt. Ein Mitstreiter hatte Defekt und seine Nervosität machte ihm beim Reifenwechsel große Probleme, der wartete bereits eine halbe Stunde und niemand erbarmte sich. Andrej Fendel sah das Häufchen Elend und stieg vom Rad, um ihm zu helfen. Er machte den Kollegen wieder fahrbereit, aber für ihn gingen damit wertvolle Plätze verloren. Ich konnte nicht anders als ihm zu helfen als ich ihn verzweifelt am Wegrand stehen sah, so Fendel. 15.08.17