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Interstuhl Cup Ettenkirch PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Keller, Marcus   

Ein starkes Rennen fuhr Gernot Rupp, Lohn der Plackerei Platz auf dem Podest als bester Senior im kleinen Finale.Halbzeit im Interstuhl-Pokal 2017. In Ettenkirch bei Friedrichshafen kam die 7. Etappe zur Austragung. Wolkenverhangen präsentierte sich das Wetter und schien nichts Gutes zu verheißen, doch an den Fahrern des ersten Rennens ging der Kelch vorüber. Es blieb trocken. Arnhild Proß, Eliane Rupp, Marcus Keller, Ralf Nühlen und Karl Rupp waren die Starter des RC Villingen. Auf dem schnellen Kurs mit starken Gegenwind auf der leicht ansteigenden Anfahrt zum Ziel entwickelte sich ein flottes Rennen, das in den Wertungsrunden immer die gleichen vier Fahrer in den Punkterängen sah. Mit dabei Marcus Keller, der einmal mehr ein starkes Rennen ablieferte und als Vierter knapp am Podium vorbei schrammte. Arnhild Pross hatte gegen die Bundesligafahrerin Carolin Dietmann keine Chance, belegte aber den ausgezeichneten 2. Rang. Auch mental gut von ihrem Sturz erholt zeigte sich Eliane Rupp, die bei den Frauen den 3. Platz belegte. Auf den 10. Platz kam Ralf Nühlen bei den Senioren 3 und Karl Rupp wurde 6. bei den Senioren 4. Richtiges Wetterpech hatten die Fahrer des kleinen Finales, denn ihr Rennen war ein klassisches Regenrennen. Andrej Fendel, Gernot Rupp und David Petruschke war das Villinger Trio in diesem Rennen. Nach einem Sturz konnte sich eine 7er Gruppe mit Gernot Rupp absetzen, aber diese Fluchtgruppe hatte nicht allzu lange Bestand, da ein Fahrer die Führungsarbeit komplett verweigerte. Nach der Einholung kam es zum Spurt um Platz 7, da die ersten 6 Plätze von Fahrern mit Punkten bereits belegt waren. Gernot Rupp sicherte sich den 10. Platz in der Gesamtwertung und holte sich damit den Sieg der Seniorenklasse 3. Einen Platz hinter ihm rangierte Andrej Fendel, der sich auf dem rutschigen Kurs sichtlich nicht sehr wohl fühlte. David Petruschke kam als 30. ins Ziel. Nachdem der Regengott sich regentechnisch voll auf das kleine Finale konzentriert hatte, konnten das große Finale ohne Regen durchgeführt werden. Stephan Duffner, Sebastian Metzler, Philipp Bucher, Roland Kienzler und Junior Matthias Gummich traten für den RC in die Pedale. Nach drei Runden war das Rennen von Gummich beendet. Ein Plattfuß weit weg vom Ersatzmaterial war das Ende. Nach etlichen Geplänkeln bildete sich eine vierköpfige Fluchtgruppe zu der auch Philipp Bucher gehörte. Bucher fuhr mit Sicherheit sein bisher bestes Rennen für den RC Villingen. Dass er die Flucht nicht bis zum Ende durchhalten konnte war der Tatsache geschuldet, dass seine Fluchtgefährten zu den stärksten Fahrern der gesamten Serie zählen. In der Schlussabrechnung reichte es ihm aber zu dem starken 7. Platz, seiner ersten aufstiegsrelevanten Platzierung. Sebastian Metzler stellte sich so gut wie möglich in den Dienst von  Stephan Duffner, der aber nach eigenem Bekunden keine „besonders guten Beine“ an diesem Tag hatte. Aber trotzdem fuhr er auf den sehr guten 8. Rang. Die Formkurve Metzlers scheint wieder nach oben zu zeigen. Nach viel Arbeit erreichte er den 18. Platz. In sehr starker Form präsentiert sich derzeit Roland Kienzler, der sich wenige Runden vor Schluss alleine auf den Weg machte, aber leider wieder eingeholt wurde und trotzdem den 15. Rang belegte. 04.07.17