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Interstuhl Cup Tailfingen - Erstein - Bad Driburg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Keller, Marcus   

Sie holten Podestplätze in Tailfingen, Marcus Keller wurde 2. und Arnhild Proß siegte bei den Frauen.Tailfingen war der 12. Austragungsort des Interstuhl-Cups. Die Veranstalter waren vor große Probleme gestellt, denn mehrfach mußte die Streckenführung wegen Bauarbeiten und Auflagen geändert werden. Die letztendlich gefahrene Strecke war zwar flach aber dennoch sehr anspruchsvoll. Denn auf einem 800 Meter langen Teilstück der Strecke waren 6 rechtwinklige Kurven und eine 180 Grad Kehre, sowie eine etwa 300 Meter lange Holperpassage, so dass der sogenannte Ziehharmonikaeffekt in jeder Runde die Fahrer forderte. Das stark dezimierte Team des RC Villingen war nur im ersten Rennen des Tages, dem Frauen-Jugend- und Seniorenrennen in nahezu voller Stärke am Start. Eliane Rupp, Arnhild Proß, Ralf Nühlen, Marcus Keller, Thomas Hutt und Karl Rupp stellten sich den Herausforderungen dieses Kurses. Es bildete sich schon kurz nach Beginn eine 10 köpfige Spitzengruppe, der auch Marcus Keller angehörte. Eliane Rupp fuhr etliche Runden im Feld mit, mußte dann aber dem Ziehharmonikaeffekt Tribut zollen und fiel zurück. Proß, Nühlen, Hutt und Rupp fuhren im Feld mit. In der Schlussrunde orientierte sich Marcus Keller ganz nach vorne, da er wußte dass es nach der heiklen Zielkurve nicht mehr zu großen Platzierungsveränderungen kommen würde. So fuhr er als erster in diese Kurve und wurde nur noch von dem sprintstarken Jugendfahrer Fabian Keller überspurtet. Ein toller und verdienter 2. Platz waren sein Lohn. Arnhild Proß, die phasenweise in dem langgezogenen Feld zu kämpfen hatte, fuhr einen weiteren Sieg in der Frauenklasse nach Hause. Thomas Hutt kam auf den 8. Platz seiner Klasse und Ralf Nühlen wurde als 11. seiner Klasse gewertet. Karl Rupp wurde 6. und Eliane Rupp war beste Juniorin. Gernot Rupp war einziger Villinger Vertreter im kleinen Finale und erreichte in seiner Altersklasse den 3. Platz. Im großen Finale trat nur Matthias Gummich an, der das Pech hatte eine Kontaktlinse zu verlieren und sichtmäßig so behindert war, dass er das Rennen schon nach wenigen Runden beendete.

Im elsässischen Erstein ging Uli Rottler an den Start eines 100 Kilometer langen und flachen Rennens. Bei starkem Wind lösten sich in der absoluten Anfangsphase bereits 12 Mann und enteilten dem Feld und erarbeiteten sich einen Vorsprung von 4 Minuten. Auf den letzten 30 Kilometern konnte sich Rottler mit 7 weiteren Fahrern auf die Verfolgung der Spitzengruppe machen und sie fuhren bis auf 1 Minute an diese Gruppe heran. Rottler, der einzige Senior im großen Feld der Amateure rackerte in seiner Gruppe unermüdlich, doch am Ende blieb ihm „nur“ Rang 18, ein starker Auftritt im Dunstkreis „seiner Söhne und Enkel“.

In Bad Driburg fand das letzte Bundesligarennen dieses Jahres statt. Auf einer 4,2 Kilometer langen Runde waren 147 Kilometer zu absolvieren. Für RC-Fahrer Stephan Duffner kam der Mann mit dem Hammer drei Runden vor Schluss. An der kurzen, ruppigen 22% steilen Rampe bekam er Krämpfe und fiel bis auf Platz 95 zurück. Insgesamt war er trotzdem mit seinem Rennen zufrieden und vor allem mit seinem Auftritt in den drei Bundesligarennen, die er für das Team Gesundshop24 bestritt. Die Wahrscheinlichkeit auch im kommenden Jahr diesem Team anzugehören ist immens groß. 11.09.2017

 
Interstuhl Cup Tieringen - Dierbach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Keller, Marcus   

In bestechender Form präsentierte sich Alexander Dutty, der Dritter in Tieringen wurde.Die Interstuhl Bezirkspokal Serie geht in ihre Schlussphase. Das 11. von insgesamt 14 Rennen wurde am Sonntag in Tieringen ausgetragen. Die insgesamt 1,3 Kilometer lange Runde war mit einem Anstieg versehen, dessen ruppige Kuppe schwierig zu fahren war. Wie immer startete der Renntag mit dem Rennen Frauen, Jugend und Seniorenklasse bei der es ordentlich zur Sache ging. Vom RC Villingen waren Marcus Keller, Thomas Hutt, Arnhild Proß, Ralf Nühlen, Karl Rupp und Eliane Rupp dabei. Erneut in sehr guter Form präsentierten sich Marcus Keller und Thomas Hutt. Marcus Keller fand sich am Ende auf seinem diesjährigen Abonnementsplatz 4 in der Gesamtwertung wieder, was den 3. Platz in seiner Altersklasse bedeutete. Thomas Hutt konnte mühelos das Tempo der Besten mithalten, im Schlusssprint ging er allerdings keine Risiken ein und so wurde er 8. in seiner Klasse. Auf Platz 12 seiner Klasse fand sich Ralf Nühlen wieder und Arnhild Proß belegte hinter Jeannine Mark den 2. Platz. Karl Rupp kam auf Platz 8 seiner Klasse  und Eliane Rupp war beste Juniorin. Im kleinen Finale war der RC Villingen mit 5 Fahrern vertreten. Bestplatzierter war dabei Marcel Arena, der in der Gesamtwertung um einen Podestplatz mitkämpft und in der Tageswertung hauchdünn den 3. Platz verfehlte und 4. wurde. Für ihn war es besonders ärgerlich, dass ihm die Kette vom großen Blatt sprang und er 5 Runden lang mit einem Gewaltakt dem Feld hinterher fahren mußte, um wieder Anschluss zu finden. Eine Bravourleistung, die ihn in der Gesamtwertung im Rennen hält. Gernot Rupp fuhr einmal mehr ein grundsolides Rennen erreichte Platz 14 im Gesamten und Rang zwei bei seinen Altersgenossen. Gut schlug sich auch Steffen Käding, der 23. wurde. Die Brüder Florian und Christian Singer kamen auf den Plätzen 28 und 29 ins Ziel. Im großen Finale waren die Villinger mit Alexander Dutty, Roland Kienzler, Sebastian Metzler und Matthias Gummich vertreten. Ihr bestplatierter in der Gesamtwertung Stephan Duffner mußte passen, da er sich tags zuvor einen in der Kürze der Zeit nicht behebbaren Defekt einhandelte. Gleich zu Beginn des Rennens bildete sich eine Fluchtgruppe zu der auch Sebastian Metzler gehörte. Normalerweise wäre er problemlos hier zu Ende gefahren, aber eine kleine Formkrise zum Ende der Saison zwang ihn zur Aufgabe. Kevin Vogel und Luca Baumann hießen die Triumphatoren dieses Rennens, die das gesamte Feld überrundeten und den Sieg unter sich ausmachten. Der starke Villinger Alexander Dutty, der seine Stärke bisher nicht in leistungskonforme Plätze umsetzen konnte zeigte einen tollen Auftritt und erreichte mit Platz 3 ein überraschendes aber hochverdientes Ergebnis. Ein weiteres Mal die Zuverlässigkeit in Person stellte Roland Kienzler mit Rang 12 dar. 18. im Gesamten und 2. der Junioren wurde Matthias Gummich. Die Villinger Fahrer scheinen für ihr Heimrennen am 17. September gerüstet zu sein.

 

Im pfälzischen Dierbach startete RC-Fahrer Alexander Dutty. Auf dem ca. 4 Kilometer langen Rundkurs galt es einen Berg zu bewältigen an dem es auch immer zu Attacken kam, die aber bedingt durch die folgende Abfahrt ins Leere liefen.  5 Runden vor Ende des Rennens konnte sich Alexander Dutty als Solist vom Feld lösen und fuhr bis zwei Runden vor Schluss alleine vorne weg. Doch dann wurde er wieder gestellt und im Schlussspurt fehlten dann etwas die Kräfte und er rollte mit dem Feld über die Ziellinie. 05.09.17

 
Interstuhl Cup Gremmelsbach - Bezirksmeisterschaft Berg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Keller, Marcus   

Die zehnte Etappe der Interstuhl-Serie stand am Samstag zur Austragung an. Die Bergradler aus Gremmelsbach waren die Ausrichter des Bergzeitfahrens, das gleichzeitig die Bezirksbergmeisterschaft war.  Die knapp vier Kilometer lange Strecke mit knackigen 300 Metern Höhenunterschied galt es in zwei Zeitfahrläufen zu absolvieren. Unter einem besonders günstigen Stern stand dieses Rennen aber nicht, denn zum Fehler eines Kampfrichters kam auch noch der Ausfall der Elektronik, so dass das Ergebnis nicht vor Ort und Stelle präsentiert werden konnte und erst einen Tag später für die Fahrer ersichtlich war. Die Siegerehrung und auch die Überreichung der Meisterschaftsmedaillen finden damit erst am kommenden Wochenende in Tailfingen bei der Austragung der 12. Etappe statt. Für das Team des RC Villingen gab es eine Reihe bester Ergebnisse. Im Rennen der Frauen, Jugend und Senioren ging der Gesamtsieg mit einem deutlichen Zeitvorsprung an den Villinger Jugendfahrer Luca Brugger. Ebenfalls eine hervorragende Leistung lieferte Thomas Hutt ab, der im Gesamten den dritten Rang belegte und gleichzeitig Bezirksmeister seiner Klasse wurde. Marcus Keller, der den 6. Platz belegte wurde Bronzegewinner hinter Thomas Hutt und Gernot Rupp, der silber abräumte. Bei den Senioren 4 kam Karl Rupp auf den dritten Platz und bei den Juniorinnen war Eliane Rupp die Siegerin. Ebenfalls top platziert war Ralf Nühlen, der auf Platz 8 landete. Im kleinen Finale kam Marcel Arena auf den fünften Platz was ihm die Bronzemedaille bei der Meisterschaft einbrachte hinter seinen Teamgefährten Roland Kienzler, der die Meisterschaft gewann und Alexander Dutty, der mit dem Silberplatz den totalen Triumpf perfekt machte. Eine weitere Medaille holte Stephan Duffner, der sich bei den Amateuren mit Bronze schmücken darf. Bei den Junioren gab es ebenfalls einen dreifach Erfolg für die Villinger, denn mit Matthias Gummich stellten sie den Sieger und das Zwillingspaar Florian und Christian Singer kamen auf den Silber- und Bronzerang. 05.09.17

 
Radbundesliga - Masters Weltmeisterschaften Albi PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Keller, Marcus   

Stephan Duffner hat nach seinen bisher gezeigten Leistungen beste Aussichten im nächsten Jahr fester Bestandteil des Bundesligateams Gesundshop24 zu werden.Einen Doppelstart in der Radbundesliga hatte Stephan Duffner, Fahrer des RC Villingen. Zum einen stand die deutsche Bergmeisterschaft im hessischen Hofbiber-Elters auf dem Programm und tags darauf wurde die Sauerlandrundfahrt in Arnsberg-Neheim ausgetragen. 117 schweißtreibende, schwere Kilometer standen auf dem Programm der 160 Akteure, dabei galt es knapp 3000 Höhenmeter zu bewältigen. Ein 16 %iger Anstieg machte den Fahrern schwer zu schaffen und sorgte für entsprechende Aufsplitterung des Feldes. Die Jury hatte angekündigt, dass Fahrer mit 15 Minuten Rückstand aus dem Rennen genommen werden, änderte aber während des Rennens ihre Meinung und sortierte schon bei einem Rückstand von 7 Minuten aus. Das führte dazu, dass gerade mal 60 Fahrer in die Wertung kamen. Ebenfalls betroffen von dieser Lösung war auch Stephan Duffner, der sich schon darüber ärgerte, dass er mit so vielen Fahrern zusammen nicht beenden durfte. Bei der Sauerlandrundfahrt waren es 136 Kilometer und 1900 Höhenmeter. Auch dieses Rennen stand unter keinem besonders günstigen Stern, denn 2 mal wurden die Fahrer fehl geleitet, mußten wenden und es kam jeweils zu längeren Rennneutralisierungen, bei dem das Feld mit 25 km/h durch die Lande zuckelte. Daneben wurde auch richtig Radrennen gefahren, denn trotz der Kriechphasen wurde ein Durchschnittstempo von über 38 km/h erreicht. Stephan Duffner kam mit dem Feld das Ziel und war gleichzeitig bestplatzierter Fahrer seines Teams Gesundshop24. Dies erhöht ganz gewaltig seine Chancen auch im nächsten Jahr diesem Team anzugehören. Neben der deutschen Bergmeisterschaft der Amateure wurde auch für die Senioren 2 in Hofbiber-Elters die Bergmeisterschaft ausgetragen. Die 68 Kilometer lange Strecke wies einen Höhenunterschied 900 Höhenmeters auf. Roland Kienzler bergfester Fahrer des RC Villingen startete bei diesem Rennen und konnte in Anwesenheit der besten deutschen Fahrer einen beachtlichen 14. Platz erreichen.

Im südfranzösischen Albi wurden die Masters Weltmeisterschaften ausgetragen. In der Klasse der 60 bis 64 Jährigen startete Uli Rottler. Diese Altersklasse mußte 97 Kilometer bewältigen. Auf dem als mittelschwer eingestuften Kurs machten sich über 170 Fahrer auf die Reise, um ihren Meister zu küren. Was den als mittelschwer betrachteten Kurs zu einer gewaltigen Herausforderung machte, waren die Temperaturen von 35 Grad Celsius im wenig vorhandenen Schatten. Uli Rottler, der sich bestens vorbereitet hatte, fuhr über einen langen Zeitraum in einer 3er Spitze und konnte sich Chancen auf eine Medaille ausrechnen. Doch im Finale kam noch eine Gruppe von 30 Fahrern angerauscht und so kam es zu einem Sprint von 33 Fahrern auf der Autorennstrecke von Albi, die zur Zielanlage umfunktioniert wurde. Ziemlich angeknockt von der vielen Führungsarbeit konnte er nicht mehr in den Kampf um die Medaillen eingreifen, fuhr aber dennoch auf den ausgezeichneten 5. Platz von knapp 170 Fahrern, die das Ziel erreichten. 29.08.17

 
Rothaus Bike Giro PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Keller, Marcus   

Wohl dem, der bei solchen Bedingungen noch lachen kann.Unter einem etwas unglücklichen Stern stand der Rothaus Bike Giro für die teilnehmenden Fahrer des RC Villingen. Abgesehen von den widrigen Witterungsbedingungen unter der alle Fahrer an den ersten beiden Tagen zu leiden hatten, machten Reifenschäden bei Philipp Bucher, Roland Kienzler und Patrick Schoppmeier bessere Tagesplatzierungen und damit auch im Gesamtklassement zunichte. Besonders schlimm erwischte es Patrick Schoppmeier, der bereits beim 15,5 Kilometer langen Einzelzeitfahren nach der Hälfte der Distanz einen Platten hatte und dadurch in seiner Klasse auf Rang 16 ankam. Die zweite Etappe über 65,4 Kilometer und satten 1450 Höhenmetern beendete er auf Rang 3 und auch in der dritten Etappe lief es für ihn recht gut, doch dann wurde er durch einen Virus niedergestreckt und konnte am Schlusstag nicht mehr antreten, für ihn besonders ärgerlich, da er kurz vor einem Top Gesamtergebnis stand. Philipp Bucher, der beim Einzelzeitfahren 55. wurde, handelte sich bei der zweiten Etappe einen Platten ein und kam auf Platz 88 ins Ziel. Bei der Königsetappe am Tag 3 wurde Bucher 61. Am Schlusstag stand für ihn ein Rang 73 zu Buche, was in der Gesamtwertung Platz 69 bedeutete. Roland Kienzler hatte nach dem Zeitfahren in dem er 8. wurde am Tag zwei ebenfalls einen Plattfuß, der ihn auf Rang 17 zurückwarf. Auf der härtesten Etappe am Tag 3 erreichte er einen sehr guten 5. Platz. Am 4.Tag schwanden dann die Kräfte etwas und er wurde 19. Im Gesamten erreichte er mit Platz 10 doch noch die Topten. Stephan Duffner, der seit längerer Zeit kein MTB gefahren war, lieh sich kurzerhand ein Rad und fuhr den Bike-Giro mit. Allerdings kam er mit dem Rad nicht richtig zurecht und wurde 73. beim Einzelzeitfahren. Tag 2 beendete er auf Platz 88. Da er überhaupt nicht zurecht kam mit seinem Rad, lieh ihm Vereinskollege Roland Kienzler sein altes Bike. Trotz eines Sturzes fuhr er dann in der Eliteklasse auf Platz 53 und am Schlusstag war es Platz 60. Platz 62 war sein Gesamtergebnis. Andrej Fendel fuhr nur die Etappen 3 und 4, die er auf den Plätzen 10 und 13 beendete. Allerdings hätte er einen Fairneßpreis verdient gehabt. Ein Mitstreiter hatte Defekt und seine Nervosität machte ihm beim Reifenwechsel große Probleme, der wartete bereits eine halbe Stunde und niemand erbarmte sich. Andrej Fendel sah das Häufchen Elend und stieg vom Rad, um ihm zu helfen. Er machte den Kollegen wieder fahrbereit, aber für ihn gingen damit wertvolle Plätze verloren. Ich konnte nicht anders als ihm zu helfen als ich ihn verzweifelt am Wegrand stehen sah, so Fendel. 15.08.17

 
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