« < Juli 2017 > »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
26 27 28 29 30 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31 1 2 3 4 5 6

Förderverein

Anmeldung



Home
Interstuhl Cup Mönchweiler und Geislingen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Keller, Marcus   

Rackern und schuften mussten die beiden stärksten Villinger Amateure in Mönchweiler und Geislingen Duffner (vorne) und Metzler (Position 5). Mit 2 dritten Plätzen bleibt Duffner in der Gesamtwertung auf Tuchfühlung mit der Spitze.Schwerstarbeit hatten die Fahrer des RC 1886 Villingen am vergangenen Wochenende zu entrichten. Die Hitze und der schwere Kurs durch Mönchweiler verlangten den Fahrern alles ab. In der größten Mittagshitze wurde der Renntag mit den Frauen, Senioren- und Jugendfahrern eröffnet. Mit 6 Fahrern war der RC vertreten, vier von ihnen Thomas Hutt, Marcus Keller, Ralf Nühlen und Karl Rupp kämpften auch um die Medaillen in der Bezirksmeisterschaft. Jugendfahrer Luca Brugger zeigte sich voll auf der Höhe des Geschehens und belohnte sich mit dem Tagessieg bei den Jugendfahrern. Arnhild Proß wurde als Dritte bei den Frauen gewertet. Der Pechvogel in diesem Rennen war der Villinger Marcus Keller, der sich aussichtsreich im Rennen liegend eine Platten einfuhr und durch den Materialwechsel sich Rundenverlust einhandelte. In der Meisterschaft belegte er damit Rang 5. Thomas Hutt beim letzten Rennen in Mönchweiler schwer gestürzt, holte sich die Bronzemedaille bei den Senioren 3. Ralf Nühlen kam auf den 6. Platz und Karl Rupp holte sich bei den Senioren 4 die Silbermedaille. Im kleinen Finale wurden die Bezirksmeisterschaften für die Senioren II und die Junioren ausgetragen. In der Gesamtwertung des Rennens holte sich Marcel Arena, der gleich zu Beginn des Rennens mit 4 weiteren Fahrern dem Feld entwischen konnte den 3. Platz und gleichzeitig die Bezirksmeisterschaft der Senioren II. Auf den Plätzen 12 und 21 landeten Andrej Fendel und Steffen Käding, der sich gleich zu Beginn in der Fluchtgruppe befand, aber der bald dem Anstieg auf der Zielgeraden Tribut zollen mußte und wieder zurück ins Feld fiel. Bei den Junioren ging Gold und Silber an die Brüder Florian und Christian Singer, die damit zum ersten Mal Stockerlluft schnuppern durften. Ein irres Anfangstempo wurde bei den Amateuren angeschlagen. Dies führte dazu, dass ein viertel der Fahrer den Zielstrich nicht sahen und vorzeitig die Waffen streckten. Das kleine Formtief das Stephan Duffner hatte scheint vorbei zu sein. Er war neben den sehr starken Kevin Vogel und Benjamin Stauder rennbestimmendes Mitglied der 3er Fluchtgruppe, die das komplette Feld überrundeten. Neben dem dritten Gesamtrang brachte es ihm auch die Bezirksmeisterschaft ein. Auf dem Meisterschaftspodest stand neben ihm sein Kollege Sebastian Metzler, der die Bronzemedaille gewann. In starker Form präsentierten sich auch Alexander Dutty und Philipp Bucher, die als 14. bzw. 16. die Ziellinie überquerten. Matthias Gummich hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt, kämpfte sich trotzdem durch und wurde 22.

 von links In der Bezirksmeisterschaft holte Karl Rupp Silber,Christian Singer Silber, Florian Singer Gold und Thomas Hutt Bronze

In Geislingen hatten die Fahrer des Senioren-Frauen- und Jugendrennens etwas mehr Glück mit dem Wetter, denn zumindest in der ersten Hälfte des Rennens konnten sie bei vernünftigen Temperaturen fahren. Marcus Keller hatte sein Missgeschick vom Vortag gut verdaut. In den Wertungsrunden konnte er mehrfach punkten und holte sich mit 11 Punkten den 3. Platz. Arnhild Proß fuhr abermals ein starkes Rennen und belegte bei den Frauen den zweiten Platz hinter Jeannine Mark. Ralf Nühlen wurde 16. bei den Senioren III und Karl Rupp belegte Rang 6 in seiner Altersklasse. Eliane Rupp war mit ihrem 33. Platz zufrieden. Im kleinen Finale wurde einmal mehr ein hektisches Rennen ausgetragen, auch mit der einen oder anderen unfairen Attacke, die aber glücklicherweise keine Folgen hatte. Erneut einen starken Auftritt lieferte Marcel Arena ab, der in den Punktesprints 10 Punkte holte und mit Platz 3 auf dem Treppchen landete. Schwere Beine hatte Gernot Rupp vom MTB Marathon in Albstadt aber trotzdem fuhr er auf den 13. Rang. Mit Glück und Geschick konnte sich Andrej Fendel im Schlussspurt retten. Er bekam eine Welle und mußte auf den Gehweg springen. Dies kostete ihn einige Plätze und er wurde 15. Steffen Käding streckte auch bei diesem Rennen die Nase in den Wind, aber auf dem reinen Flitzerkurs hatte er keine Chance und wurde 26. Silvio Müller bestritt sein bisher bestes Rennen im Villinger Trikot und wurde 27. Bei den Amateuren musste Stephan Duffner extrem viel Arbeit verrichten, da es immer wieder gefährliche Fluchtgruppen gab. Dass er dann trotzdem noch die Kraft hatte immer wieder in die Punkteränge zu fahren zeigt, dass er sich in excellenter Form befindet. Unterstützung bekam er dabei auch von Sebastian Metzler, der aber dadurch nicht auf Punkte fahren konnte und auf Platz 26 landete, gefolgt von seinem Juniorenkollegen Matthias Gummich. Auch die Form von Philipp Bucher stimmt, der zeigen konnte, dass er einen weiteren Leistungssprung in diesem Jahr gemacht hat, er wurde 15. Roland Kienzler, der 23. wurde, merkte nach eigenem Bekunden schon noch die Auswirkungen von dem am Tag zuvor gefahrenen MTB Wettkampf in Albstadt. Mit mehreren Medaillen und Treppchenplätzen in den Tageswertungen konnten die Fahrer des RC mit der Ausbeute des Wochenendes sehr zufrieden sein. 10.07.17

 
Interstuhl Cup Ettenkirch PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Keller, Marcus   

Ein starkes Rennen fuhr Gernot Rupp, Lohn der Plackerei Platz auf dem Podest als bester Senior im kleinen Finale.Halbzeit im Interstuhl-Pokal 2017. In Ettenkirch bei Friedrichshafen kam die 7. Etappe zur Austragung. Wolkenverhangen präsentierte sich das Wetter und schien nichts Gutes zu verheißen, doch an den Fahrern des ersten Rennens ging der Kelch vorüber. Es blieb trocken. Arnhild Proß, Eliane Rupp, Marcus Keller, Ralf Nühlen und Karl Rupp waren die Starter des RC Villingen. Auf dem schnellen Kurs mit starken Gegenwind auf der leicht ansteigenden Anfahrt zum Ziel entwickelte sich ein flottes Rennen, das in den Wertungsrunden immer die gleichen vier Fahrer in den Punkterängen sah. Mit dabei Marcus Keller, der einmal mehr ein starkes Rennen ablieferte und als Vierter knapp am Podium vorbei schrammte. Arnhild Pross hatte gegen die Bundesligafahrerin Carolin Dietmann keine Chance, belegte aber den ausgezeichneten 2. Rang. Auch mental gut von ihrem Sturz erholt zeigte sich Eliane Rupp, die bei den Frauen den 3. Platz belegte. Auf den 10. Platz kam Ralf Nühlen bei den Senioren 3 und Karl Rupp wurde 6. bei den Senioren 4. Richtiges Wetterpech hatten die Fahrer des kleinen Finales, denn ihr Rennen war ein klassisches Regenrennen. Andrej Fendel, Gernot Rupp und David Petruschke war das Villinger Trio in diesem Rennen. Nach einem Sturz konnte sich eine 7er Gruppe mit Gernot Rupp absetzen, aber diese Fluchtgruppe hatte nicht allzu lange Bestand, da ein Fahrer die Führungsarbeit komplett verweigerte. Nach der Einholung kam es zum Spurt um Platz 7, da die ersten 6 Plätze von Fahrern mit Punkten bereits belegt waren. Gernot Rupp sicherte sich den 10. Platz in der Gesamtwertung und holte sich damit den Sieg der Seniorenklasse 3. Einen Platz hinter ihm rangierte Andrej Fendel, der sich auf dem rutschigen Kurs sichtlich nicht sehr wohl fühlte. David Petruschke kam als 30. ins Ziel. Nachdem der Regengott sich regentechnisch voll auf das kleine Finale konzentriert hatte, konnten das große Finale ohne Regen durchgeführt werden. Stephan Duffner, Sebastian Metzler, Philipp Bucher, Roland Kienzler und Junior Matthias Gummich traten für den RC in die Pedale. Nach drei Runden war das Rennen von Gummich beendet. Ein Plattfuß weit weg vom Ersatzmaterial war das Ende. Nach etlichen Geplänkeln bildete sich eine vierköpfige Fluchtgruppe zu der auch Philipp Bucher gehörte. Bucher fuhr mit Sicherheit sein bisher bestes Rennen für den RC Villingen. Dass er die Flucht nicht bis zum Ende durchhalten konnte war der Tatsache geschuldet, dass seine Fluchtgefährten zu den stärksten Fahrern der gesamten Serie zählen. In der Schlussabrechnung reichte es ihm aber zu dem starken 7. Platz, seiner ersten aufstiegsrelevanten Platzierung. Sebastian Metzler stellte sich so gut wie möglich in den Dienst von  Stephan Duffner, der aber nach eigenem Bekunden keine „besonders guten Beine“ an diesem Tag hatte. Aber trotzdem fuhr er auf den sehr guten 8. Rang. Die Formkurve Metzlers scheint wieder nach oben zu zeigen. Nach viel Arbeit erreichte er den 18. Platz. In sehr starker Form präsentiert sich derzeit Roland Kienzler, der sich wenige Runden vor Schluss alleine auf den Weg machte, aber leider wieder eingeholt wurde und trotzdem den 15. Rang belegte. 04.07.17

 
V+R-Cup 2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Keller, Marcus   

von links Von Rennen zu Rennen immer besser in Schwung kam Alexander Dutty, Uli Rottler holt sich alle 4 Etappen, mit 2 vierten Plätzen überzeugte Stephan DuffnerDie 4-tägige Rundfahrt V+R-Cup mit Rennen für die Elitefahrer und im Vorprogramm die Rennen der Seniorenfahrer der Klassen 2, 3 und 4 brachte tollen Radsport, denn beide Rennen waren enorm stark besetzt und im Seniorenbereich kam es fast einer deutschen Meisterschaft gleich.

Den Auftakt bildete das Rennen rund um die Trillfinger Volksbank. 80 Seniorenfahrer beteiligten sich am Auftakt der Serie mit dabei auch Gernot Rupp, Seniorenklasse 3 und Uli Rottler, Senioren 4. Wie in den Vorjahren erwies sich die Strecke als Flitzerkurs, denn die Senioren legten ein Durchschnittstempo von über 43 Stundenkilometern vor. Uli Rottler gewann dabei souverän die Wertung seiner Altersklasse und überzeugen konnte auch Gernot Rupp, der mit Platz 8 sich mitten unter den stärksten Senioren Deutschlands wiederfand. Richtig zur Sache ging es auch bei den Elitefahrern bei deren Start die Villinger Stephan Duffner, Sebastian Metzler, Alexander Dutty, Björn Dölker  und Marcel Arena dabei waren. Die enorme Durchschnittsgeschwindigkeit von über 46 km/h konnten dabei nicht alle Fahrer halten zu denen auch Marcel Arena und Björn Dölker gehörten. Knapp am Stockerlplatz mit Rang 4 schrammte Stephan Duffner vorbei. Zeitgleich auf die Plätze 13 und 26 kamen Sebastian Metzler und Alexander Dutty. Tags darauf auf der schweren Strecke in Erlaheim machte nicht nur der Kurs sondern auch die Hitze den Fahrern enorm zu schaffen. Gernot Rupp schaffte in seiner Altersklasse erneut mit Platz 10 den Sprung unter die Topten. Uli Rottler siegte auch an diesem Tag mit großen Vorsprung in seiner Altersklasse. Bei den Amateuren konnten sich 3 Fahrer leicht absetzen, die von einem 19 köpfigen Feld verfolgt wurden. Auf der leicht ansteigenden Zielgeraden konnte Stephan Duffner erneut seine Sprintqualitäten unter Beweis stellen und konnte die Kollegen im Feld in Schach halten, was ihm erneut den 4. Platz einbrachte. Einen Einbruch erlitt Sebastian Metzler, der mit Rückstand 37. wurde. Alexander Dutty und Marcel Arena landeten auf den Plätzen 45 und 54. Die keineswegs leichtere Etappe in Ostdorf am Samstag bescherte den Fahrern zusätzlich zur Schwere noch einen starken und böigen Seitenwind in der Abfahrt, der die Chose auch noch gefährlich machte. Die Fahrer meisterten aber die Tücken. 15 Fahrer konnten sich absetzen und Uli Rottler hing zwischen dieser Spitzengruppe und einem kleinen Verfolgerfeld. Er konnte die Lücke zwar nicht mehr schliessen, aber es reichte ihm, um erneut die Etappe in seiner Altersklasse mit großen Vorsprung zu gewinnen. Überzeugen konnte auch Gernot Rupp, der auf Platz 12 landete. Nichts zu bestellen hatten an diesem Tag Stephan Duffner mit Platz 33, Marcel Arena auf Platz 42 und Sebastian Metzler als 52. Überraschend gut schlug sich dagegen Alexander Dutty, der es auf Platz 26 schaffte. Die flache Schlussetappe in Winterlingen sah wieder zwei enorm schnelle Rennen. Uli Rottler befand sich als einziger seiner Altersklasse in der 15 Mann starken Spitzengruppe und wurde 12. im Gesamten und klarer Sieger der Senioren 4. Mit 4 Etappensiegen holte er sich auch überlegen den Gesamtsieg. Gernot Rupp wartete mit einem Feldplatz auf und verpaßte in der Schlussabrechnung um wenige Sekunden einen Toptenplatz und wurde 11. Ziemlich platt waren die Villinger Topamateure Metzler und Duffner, die zwar mit den Plätzen 13 und 15 gute Ergebnisse einfuhren,  aber doch unter ihren Möglichkeiten blieben. Metzler hatte sich wohl etwas zuviel zugemutet, denn am Tag vor der Rundfahrt startete er noch in Schaffhausen bei einem hyperschnellen Rennen und wurde 2. Beim V+R-Cup landete er in der Gesamtwertung auf Platz 39, Dutty wurde 36. Duffner erreichte den 20. Platz und Marcel Arena wurde 48. Das Villinger Team kam als 9. in die Wertung. Die Auftaktplatzierungen und die 4 Siege von Rottler sorgten für ein insgesamt erfreuliches Ergebnis aus Villinger Sicht.

 
Kirchzarten Ultra-Bike-Marathon - Odilienberg Born to ride PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Keller, Marcus   

1200 Kilometer im Sattel und alles in allem über 60 Stunden unterwegs, die Strapazen, die sich Eisenbeis auferlegt sind enorm.An den verschiedensten Fronten waren die Fahrer des RC Villingen im Einsatz. Neben dem Interstuhl-Cup (wir berichteten) war die Mountainbike-Fraktion in Kirchzarten vertreten und Julian Eisenbeis zog es nach Odilienberg etwa 35 Kilometer südlich von Strasbourg. Born to ride hieß die Veranstaltung, die von Odilienberg bis zum Mont Aigoual in den Cevennen führte. Nicht weniger als 1200 Kilometer galt es für die Teilnehmer zu bewältigen. Einen kurzen Abstecher gab es dabei auch zum Blauen, die Strecke führte weiter in die Schweizer Alpen über Grimsel- und Simplonpass zum Mottarone zwischen Lago Maggiore und Ortasee. Durch die Poebene ging die Strecke über Turin hinauf zum Col de Montgenevre. Dann wurden die Alpen wieder verlassen, um über die Provence während der Nacht zum Mont Ventoux zu gelangen. Weitere 200 Kilometer durch die Hitze Südfrankreichs standen vor den Fahrern ehe sie das Ziel hinauf auf den Gipfel des Mont Aigoual erreichten. Was das Rennen besonders schwierig machte war die Tatsache, dass keine Hilfe von aussen in Anspruch genommen werden durfte. So mußten sich die Fahrer unterwegs ihre Verpflegung kaufen, ihre Flaschen auffüllen oder auch mal einen warmen Happen zu sich nehmen. Dies kostete natürlich entsprechend Zeit. Doch da alle mit diesem Problem kämpften war dies für die Platzierungen nicht entscheidend. Bei der ersten Kontrolle befand sich Eisenbeis im Mittelfeld der 107 Starter. Bei der zweiten Kontrolle nach knapp der Hälfte des Rennens hatte er sich auf Platz 6 vorgearbeitet. Nach der dritten Kontrolle lag er auf Platz 4. Danach hatte er allerdings stark mit dem Schlafmangel und dem Sekundenschlaf zu kämpfen, was ihn dann schlussendlich einen Platz zurückfallen ließ. Mit einer Gesamtzeit inkl. aller Pausen von 69 Stunden und 40 Minuten war er mit dem ausgezeichneten 5. Platz sehr zufrieden.

In Kirchzarten traf sich die Elite der Mountainbiker zum Ultra-Bike-Marathon. Bei besten äußeren Bedingungen gingen insgesamt knapp 4000 Fahrer an den Start in den verschiedenen Klassen und Distanzen. Die Stimmung an der Strecke, anspruchsvolle Abfahrten und lange Steigungen in schönster Schwarzwald Atmosphäre machen diesen Marathon zu einem Magneten für professionelle Mtbler bis hin zu Fahrern mit dem olympischen Gedanken dabei sein ist alles. Viele nützten diesen Ultra Marathon auch als Generalprobe für die WM am kommenden Wochenende in Singen. Und so ging es dann von Anfang an richtig zur Sache, die Cracks drehten den Gashahn auf und absolutes Leiden war angesagt. Auf der kürzesten Strecke dem Short Track über 42 Kilometer vertrat Andrej Fendel die Farben des RC. In seiner Altersklasse erreichte er den respektablen 7. Platz. Platzierungstechnisch getoppt wurde er von Philipp Bucher, der es in der Hauptklasse über die Power Track Strecke von 89 Kilometer schaffte als toller 6. Platzierter über den Zielstrich zu fahren. Hakan Bostan kam auf den 40. Platz seiner Klasse über die 42 Km Strecke. Silvio Müller versuchte sich auf dem Speed Track Kurs über 52 Kilometer und erreichte das Ziel als 16. seiner Klasse. Roland Kienzler suchte einmal mehr die Topherausforderung und fuhr die Ultra-Marathon-Strecke über 117 Kilometer und 3150 Höhenmeter. Allein in seiner Altersklasse kamen knapp 300 Fahrer in die Wertung und da konnte sich sein 14. Platz sehen lassen. Mit 20 Fahrern am Start von drei grundverschiedenen Veranstaltungen mit Treppchenplätzen und weiteren Topplatzierungen konnte man beim RC 1886 Villingen zufrieden auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. 22.06.17

 
Interstuhl Cup Sulgen - Schlossrennen in Hohenheim PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Keller, Marcus   

Der erste Sieg im Dress des RC Villingen gelang Arnhild Proß bei den Frauen in Sulgen.Schramberg-Sulgen war der Austragungsort der 6. Etappe des Interstuhl-Cups. Anläßlich des 95-jährigen Vereinsbestehens war der Radclub Sulgen der Veranstalter dieser Etappe. Aufgrund einer anderen Veranstaltung mußten die Verantwortlichen auf einen anderen Kurs ausweichen und wählten im Industriegebiet einen 1 Kilometer langen Dreieckskurs, der sich als hyper schnell herausstellen sollte. Pünktlich um 11 Uhr wurde das erste Rennen angeschossen. Im Rennen der Frauen, Senioren und Jugendfahrer waren gleich 7 Villinger Starter vertreten. Einmal mehr sollte sich herausstellen, dass in dieser Klasse der RC-Fahrer Marcus Keller der Mann mit den schnellsten Beinen des RC Villingen ist. Leider reichte es für ihn nur einmal um in die Punkteränge zu fahren. Mit Platz 7 erreichte er zwar ein Topergebnis, aber für ihn war es das bisher schlechteste Tagesergebnis und er war deshalb nicht ganz zufrieden mit sich selbst. Die Abwesenheit von Jeannin Mark konnte Arnhild Proß nützen, um zum ersten Mal seit sie im Dreß des RC Villingen unterwegs ist mit einer tollen Leistung den Sieg in der Tageswertung der Frauen einzufahren. Thomas Hutt fuhr ebenfalls ein gutes Rennen, aber nachdem es während des Rennens einen Crash auf der Zielgeraden gab, fuhr er den Zielsprint nicht unbedingt mit letzter Konsequenz, so dass er als 10. der Senioren 3 ins Ziel fuhr. Ralf Nühlen passierte als 13. das Ziel ebenfalls bei den Senioren 3. Karl Rupp beendete bei den Senioren 4 das Rennen auf Platz 4. In den Sturz nach gut 2 Drittel des Rennens war auch Luca Brugger verwickelt, er landete unsanft auf dem Asphalt. Er zog sich zwar keine schlimmen Blessuren zu, aber die Chance um einen vorderen Platz mitzukämpfen war damit für ihn vertan, denn er verlor bei dieser Aktion eine Runde und er landete auf Platz 30. Nach ihrem Sturz beim Deisslinger Rennen mußte Eliane Rupp eine längere Pause einlegen und war in Sulgen zum ersten Mal wieder am Start und hatte vom Kopf her mit den Folgen des Sturzes zu kämpfen. Sie tat sich etwas schwer und landete auf Platz 34. Marcel Arena, Steffen Käding und Gernot Rupp waren die Vertreter des RC Villingen im kleinen Finale. Hier versuchten Steffen Käding und Gernot Rupp für Marcel Arena Teamarbeit zu leisten, aber Marcel Arena war nach seiner Krankheit noch nicht wieder in der Lage die Arbeit seiner Teamkollegen in den Punktesprints für sich zu nützen und so mußte er sich mit Platz 18 begnügen. Steffen Käding, der sich aufopferungsvoll für seinen Kollegen einsetzte erreichte trotz der vielen Arbeit am Ende noch Platz 19. Gernot Rupp beendete das Rennen auf Platz 23. Im großen Finale war der RC Villingen mit nur drei Fahrern am Start vertreten. Sebastian Metzler hatte großes Pech, denn ein vor ihm fahrender Kollege machte einen Schlenker fuhr ihm ins Vorderrad und speichte es ihm aus. Zwar konnte er einen Sturz verhindern, aber an eine Weiterfahrt war nicht zu denken, so dass er bereits zu einem frühen Zeitpunkt die Segel streichen mußte. Stephan Duffner konnte sich auf seine Sprintfähigkeiten verlassen. Er fuhr mehrmals in die Punkteränge, so dass er am Ende erneut als dritter auf dem Treppchen landete und in Abwesenheit von Benjamin Stauder reichte ihm dieser Platz, um sich das Trikot des Gesamtführenden überstreifen zu lassen. Juniorenfahrer Matthias Gummich rackerte ziemlich viel und war auch mehrere Runden in einer dreiköpfigen Fluchtgruppe vertreten, als er dann versuchte dem späteren Sieger Nuding hinterher zu fahren stellte es ihn auf und er mußte am Ende mit Platz 25 zufrieden sein.

Beim Schlossrennen in Hohenheim fuhr Alexander Dutty im Rennen der C-Klasse. Auf 65 Kilometer hatten die Fahrer 1300 Höhenmeter zu bewältigen. Auf diesem extrem schweren Kurs verfehlte Alexander Dutty mit Platz 12 nur knapp eine Platzierung. 19.06.17

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL